Der Begriff Antifaschistische Literatur fasst parallele literarische Bestrebungen zusammen, deren gemeinsames Merkmal in der Frontstellung gegen den Faschismus, bzw. gegen den Nationalsozialismus liegt. Die Bezeichnung Antifaschistische Literatur soll nicht die Differenzen zwischen den Schriftstellern unterschiedlicher Provenienz verwischen.[1] Der Begriff Antifaschistische Literatur wurde von Lutz Winckler in die Literaturwissenschaft eingeführt.
Der Schriftsteller Johannes R. Becher brachte den kämpferischen Elan der antifaschistischen Literatur wie folgt zum Ausdruck: „Als 1933 Hitler an die Macht geriet, war es unsere Literatur, die im Namen alles dessen, was Deutschland an Gutem und Schönem hervorgebracht hatte, den Nazibarbaren den unversöhnlichen Kampf ansagte und führend allen deutschen Dichtern und Künstlern guten Willens voranging.“ Johannes R. Becher, 1956
Quelle: Wikipedia